Kongress in China

Sharkproject Delegation nimmt zum zweiten Mal erfolgreich an Toxikologiekongress in China teil.
Qing Dao 27. - 30. Mai 2008

Auch 2008 reiste eine Sharkproject - Delegation zur „Environmental Forensic Conference“ nach China. Organisiert wurde die Tour von Frau Pei Fang Wagner. Die Flugkosten wurden von der Deutschen Lufthansa gesponsort. Dr. Herrmann Kruse vom Institut für Toxikologie und Pharmakologie der Universitätskliniken Kiel, brachte die Kritikpunkte am menschlichen Konsum von Haiprodukten aus toxikologischer Sicht kompetent vor. Unterstützt wurde er durch Nils Jansen, der seine Diplomarbeit auf diesem Gebiet schreibt.

Bei diesem Kongress wurde die Umweltforensik erörtert, was bedeutet, rechtliche Fragen, die aus Umweltproblemen hervor gehen, zu behandeln. Die Problematik, dass Menschen durch den Konsum von Haifleisch schwere Vergiftungen durch Methylquecksilber erlangen können, war vielen anwesenden Juristen und Wissenschaftlern nicht bekannt. Da die, durch unsere Delegation vorgestellten Untersuchungsergebnisse erhebliche Risiken für Seafoodkonsumenten erkennen ließen, waren auch mögliche rechtliche Konsequenzen für Haiprodukteanbieter überraschend klar erkennbar.

Die Umweltproblematik durch Ausrottung der globalen Haipopulationen, die in eine Belastung des gesamten marinen Ökosystems mündet, trug Frau Pei Fang Wagner von Sharkproject vor und gab Anlaß zu regen Diskussionen. Dr. Robert Morrison Co-Chairman der ‘International Society of Environmental Forensics’ (ISEF) war von der Brisanz der vorgetragenen Inhalte beeindruckt und regte eine zukünftige Zusammenarbeit mit Sharkproject, der Toxikologie Kiel und der ISEF an. Eine interessante Möglichkeit sah er in einer Testreihe von Haiproben aus amerikanischen Supermärkten, die die Bevölkerung wieder für die Risiken sensibilisieren könnte.

Das 9. „International Forum on Marine Science, Technology and Economic Development“ in Qing Dao / China, stellte wie auch 2006 für Sharkproject, eine gute Gelegenheit dar, bei großer Medienpräsenz mit der „Environmental Forensic Conference“ die Haithemen ins Bewusstsein der asiatische Bevölkerung zu bringen.
Ob die, im Rahmenprogramm der Reise unseres Teams geknüpften Kontakte zum Shanghai Ocean Aquarium, dem Meeresaquarium in Qing Dao und chinesischen Dokumentarfilmern zu erfolgreichen Projekten führen werden, verfolgen wir mit Spannung.




 

| 28.10.2008 | Print |